Rovinj: Der Hafen

Hafen in RovinjEin Erlebnis ist der Hafen von Rovinj, direkt unterhalb der Altstadt und umgeben von vielen farbenfroh gestrichenen Häusern. Angesichts des unüberschaubaren Gewimmels kleiner und größerer Boote fragen wir uns ganz besorgt: Wie, zum Teufel, kommen eigentlich die Besitzer der Boote in der 5.Reihe von ihren Booten an Land und wie kommen sie dann zurück auf ihren Kahn? Und wie gelangen die, deren Boote unmittelbar an der Kaimauer festgemacht haben, zwischen den zahllosen Booten hindurch in das offene Wasser?!

Trg Marsala Tita (Hafenplatz)Vom Hafengelände gelangt man über den Trg Maršala Tita (ja, das können deutsche Zungen nicht aussprechen; daher heißt er für uns auch Hafenplatz) direkt in die Innenstadt. Am Brunnen kann man sich an heißen Tagen etwas abkühlen, die Tauben ringsumher füttern und darauf warten, daß das Schiff für die Panoramafahrt oder die Fahrt zum Limski Fjord eintrifft.

Blick auf den YachthafenMit den vielen Ausflugsschiffen kommt man auch an der Marina von Rovinj vorbei, wo Hunderte mehr oder weniger luxuriöser Yachten liegen.

Schnellboot nach VenedigMehrmals täglich fahren Schnellboote und Katamarane im Hafen ein und aus, die Rovinj innerhalb von 3 Stunden mit Venedig verbinden. Aus ihnen quellen Hunderte Touristen, die den Fremdenführern folgen, welche bei sengender Sonne ihre Regenschirme hoch in die Luft strecken, damit ihre Schäfchen sich nicht verirren.

Trubel im HafenIm Hafen herrscht eigentlich immer Trubel. Das Bild zeigt einen frühen Nachmitag eines stinknormalen Wochentages in der Vorsaison; trotzdem wälzten sich schon zahllose Touristen über die Hafenpromenade und bevölkerten die zahllosen Grillbars, Konobas, Cafes und Pizzerias.

Sonnenuntergang vor RovinjWem das zu viel ist, der geht ein paar Schritte am Rande der Altstadt bergauf in Richtung Sv.Eufemija und genießt den atemberaubenden Sonnenuntergang über der Adria.

Hafen am AbendKehrt man dann wieder zurück zum Hafen, so wird dieser von den vielen Laternen an den Geschäften, Cafes und Weinstuben ringsum erhellt. Die Hitze des Tages legt sich, die Promenade ist voller promenierender Touristen, Einheimische halten Souvenirs feil, gackernde Backfische ziehen die Straße entlang, alle Gaststuben sind rappelvoll, so daß man kaum noch einen Platz bekommt, und die Boote plätschern leise im Wasser, während von den Verkaufsständen auf ihrem Deck das leise Klingeln zahlloser metallischer Mobiles durch den Abend dringt.

Bolivianische Straßenmusikanten am HafenWenn man Glück hat, spielen auch noch ein paar Straßenmusiker, so wie hier junge Bolivianer, die schwermütige und fröhliche lateinamerikanische Lieder darboten. Das Publikum klatscht dazu, die Kinder hopsen und tanzen und es ist schöner, friedlicher Abschluß eines Tages.


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Letzte Änderung: 30.5.2005
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