
Nach dem Besuch
im Irish National Heritage Park machen wir noch einen Abstecher zum
Johnstown Castle Garden nicht weit von Wexford. Ins Castle selbst
wollen wir nicht hinein - es geht wohl auch gar nicht -, aber der Park
ist eine Augenweide. Besonders angetan sind wir von dem prächtigen
Bestand erhabener alter Bäume; über 200 verschiedene Arten
von Bäumen und Sträuchern gibt es hier.
Durch "The Devil's Gateway", des
Teufels Torweg, betreten wir das Prachtstück des Parks, den Walled
Garden. Wie auch in vielen anderen irischen Gärten ist er durch
das geschützte Mikroklima ein besonders schöner Teil des
Parks. Auf den bunten Beeten wachsen eine Vielzahl von Dahlien,
Tagetes, Petunien, Geranien, Lobelien und viele andere Blumen.



An den Mauern
rankt sich Spalierobst entlang; es sind im Juli schon beachtliche
Äpfel und Birnen zu erkennen.

Der Weg schlängelt sich um
den See herum, mit Ausblicken über den seerosenbewachsenen Teich
hinüber zum Castle und den gotischen Türmen,vorbei an Enten
und Schwänen.
Unser nachmittägliches Teeritual ist enttäuschend; über
die Teestube breiten wir den Mantel des Schweigens, um die irische
Gastronomie nicht in Verruf zu bringen.

Später
sitzen wir noch eine halbe Stunde unter Skulpturen am Brunnen am
Brunnen in der Sonne und leiden mit einem Pfau, dem von hartherzigen
Kindern unter den gleichgültigen Blicken ihrer Mütter jede
Menge Federn ausgerissen werden und der herzzerreißend dabei
schreit...
(Oh Gott, wenn ich das jetzt noch mal so lese: Auf der Bank in der
Sonne sitzen - klingt ja, als wären wir schon Rentner!)
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