Bantry House & Gardens (Bantry), Teil 1

Im für uns schönsten Garten haben die Besitzer Egerton und Brigitte Shelswell-White ein Paradies erhalten, in dem es jedem Gartenfreund warm um's Herz wird. Die aristokratische Teestunde auf der Terrasse ist ein Höhepunkt unseres Urlaubs.

Brücke am Stream Walk im Bantry GardenAuf dem Stream Walk gelangen wir an einem Bach entlang hinauf zum Walled Garden. Solche ummauerten Gärten scheinen ein typischer Teil englischer bzw. irischer Landschaftsgärten zu sein, denn wir haben sie u. a. auch in Ilnacullin gesehen. In den Walled Garden gelangt man durch ein gewaltiges schweres Tor, das freundlicherweise nicht verschlossen ist.
Stream Walk im Bantry GardenTor zum Walled Garden im Bantry Garden

Walled Garden im Bantry GardenNein, Bantry Garden ist kein fertiger Garten. Soweit es ihre finanziellen Verhältnise erlauben, setzen die Besitzer die Restaurationsarbeiten Schritt für Schritt fort. So wird gegenwärtig (Sommer 2006) der Walled Garden wiederhergestellt. Erhalten haben sich dort aber noch schöne alte Bäume, so auch ein Ginkgo. Eine Obstwiese mit uralten, von Moos überwucherten Apfel- und Birnbäumen ist ebenfalls zu bewundern.
Ginkgo im Walled Garden im Bantry GardenApfelbaum im Walled Garden im Bantry Garden

Blick vom Old Ladies Walk in Bantry GardenVom Walled Garden stapfen wir über den Old Ladie's Walk - die alten Ladies müssen gut zu Fuß gewesen sein, es geht steil bergauf - zum "Top of 100 Steps". Von der Spitze der 100 Stufen - auch "Treppe zum Himmel" genannt - aus haben wir einen überwältigenden Blick auf Bantry House, die Bantry Bay und die Berge dahinter.Bantry House

Überwucherte Treppe in Bantry GardenWilde Erdbeeren in Bantry GardenAls wir die von Farn, Moos und Gänseblümchen bewachsenen Stufen hinunterschreiten, liegt über allem ein Duft nach warmen süßen Erdbeeren, und wir entdecken, daß die Terrassen von wilden Erdbeeren überwuchert sind. Da es lange nicht geregnet hat, sind die Früchte sehr süß und weich.

Gärtner am Bantry HouseBrunnen am Bantry HouseUnten am Haus genießen wir am Springbrunnen unter 200 Jahre alten Wisteria-Bäumen (das klingt jetzt sehr wissend, ist aber nur angelesen; fragen Sie mich nicht, was ein oder eine Wisteria ist) den kühlen Schatten, während neben uns Gärtnerin und Gärtner sich darum bemühen, die kreisrund mit Buchs bepflanzten Beete vom Unkraut zu befreien.


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Letzte Änderung: 27.1.2007
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