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Angermünde: Historische Altstadt mit Charme
Ehm Welks "Randemünde": Das beschauliche
Ackerbürgerstädtchen hat sich seinen Charme bis in unsere
Zeit bewahrt.

Der Markt in Angermünde
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Als in anderen ostdeutschen Städten nach der "Wende" ein Bauboom
losbrach, Einkaufscentren auf die grüne Wiese geklotzt wurden und
Banken, Versicherungen und Immobilienmakler sich Glaspaläste in
die Städte setzten, hielten sich Angermündes Stadtväter
zurück. Schließlich hat man einen historischen Stadtkern
aufzuweisen, in dem fast jeder Stein die Geschichte eines
Ackerbürgerstädtchens atmet. So eine in Hunderten Jahren
gewachsene Struktur läßt man sich nicht innerhalb weniger
Jahre kaputtbauen.
Und so kann man noch heute eine historische Innenstadt in
Angermünde besichtigen, die zum Bummeln einlädt und die
bewußt auf Tradition setzt. In den letzten Jahren sind zahlreiche
altstädtische Gebäude saniert worden und erstrahlen wieder in
neuem Glanz. Sehenswert sind die mittelalterliche Marienkirche mit
ihrer berühmten Wagner-Orgel oder auch das mächtige
Franziskanerkloster. In der Stadt findet man eine Reihe von
Fachwerkhäusern , die einst den Handwerkern und Ackerbürgern
gehörten.
Ein besonderes Kleinod ist das Ensemble des Marktbrunnens mit den
vielen kleinen Figuren ringsumher. Ein kleiner Heimattierpark lädt
vor allem Familien mit Kindern ein. In unmittelbarer Nähe dazu
liegt das Ehm-Welk-Museum,
das den Besucher mit dem Leben und Werk
dieses von den Angermündern verehrten Schriftstellers ("Die Heiden
von Kummerow") vertraut macht. Erholen kann man sich auch am
Mündesee mit seiner Uferpromenade. In der Nähe der Stadt
liegt das größte Informationszentrum
des Naturschutzbundes
Deutschlands (NABU), das den Besucher mit dem Biosphärenreservat
Schorfheide-Chorin vertraut macht. Dorhin verkehrt die "Biberbahn",
mit
der man bequem und ohne Auto hinaus in die Natur gelangt.
Tourismusverein Angermünde e.V.,
Brüderstraße 20, 16278 Angermünde; Tel.:(03331) 297660;
Fax: (03331) 297661; e-Mail:info@angermuende-tourismus.de