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Boitzenburg: Schloß, Klosterruine und Mühle
Der frühere Stammsitz derer von Arnim ist heute
ein Anziehungspunkt für naturverbundene Touristen und
Wochenendausflügler.

Schloß Boitzenburg
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Der malerisch zwischen Wald und Feldern gelegene Ort- ehemals Stammsitz
des Geschlechts derer von Arnim- hat ein
Neo-Renaissance-Schloß aufzuweisen, das von einem
schönen Schloßpark umgeben ist. Das Schloß (das
mitunter auch ziemlich verwegen das "uckermärkische
Neuschwanstein" genannt wird) zieht nach entsprechenden Umbauten viele
Urlauber und Tagestouristen an, die unter anderem auf Ponys reiten
können. Den Landschaftspark im Ort hat der bekannte
Gartenarchitekt Lenné um 1840 angelegt.
Wer es etwas geheimnisvoll mag, kann sich die Ruine des 1269
gegründeten Zisterzienser-Klosters Marienpforte ansehen. In
unmittelbarer Nähe liegt eine noch heute funktionsfähige
Klostermühle,
in der man eine interessante Ausstellung über
die Mühle und das Leben des Müllers sowie über den
Natur- und Landschaftsschutz besichtigen kann. Besonders Kinder haben
dort viel Spaß mit dem Mühlenmännchen, das im
Eingangsbereich auf Besucher wartet.
Umgeben ist Boitzenburg von dunklen, raunenden Wäldern, die zu
längeren Wanderungen einladen und bei denen man allerlei Wild
beobachten kann.
Zusammen mit Templin und Lychen bildet Boitzenburg das sogenannte
"Goldene Dreieck" in der Uckermark. (Der Verfasser fragt sich, wer auf
diesen Begriff gekommen ist: Als "Goldenes Dreieck" wird ja eigentlich
das Dreiländereck Thailand- Birma- Laos als eines der
weltgrößten Opium-Anbaugebiete bezeichnet. Damit hat die
Uckermark natürlich nichts zu tun!)
Tourismus-Info Boitzenburg; Goethestraße 11,
17268 Boitzenburg, Tel.: (039889) 86347 oder: TourismusService
Templin
e.V., Obere Mühlenstraße 11, 17268 Templin; Tel.: (03987)
2631; Fax: (03987) 53833; e-Mail: templin-info@t-online.de