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Radtour: Um den Unteruckersee (35 km)
Herrliche Ausblicke über den See, ein Roland aus
Holz, der Mittelpunkt der Uckermark, ein Gang durch den
Schilfgürtel und die vermeintliche Nessie: Eine Runde um den
Unteruckersee ist ein Muß für Naturfreunde.

Blick über den See auf die Marienkirche in Prenzlau
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Vom Bahnhof Prenzlau aus fahren Sie in die Stadt hinein und biegen dann
in Richtung Berlin/ Templin nach rechts ab (B109). Sie fahren an der
imposanten Marienkirche (einem der bedeutendsten Bauwerke norddeutscher
Backsteingotik) vorbei, die man an den Wochenenden besichtigen und
deren Turm man besteigen kann. Linkerhand sehen Sie dann den Uckersee;
fahren sie hin und halten Sie sich dann rechts. Folgen Sie ab hier
immer dem gelben Punkt; er ist die Beschilderung des
Uckersee-Rundweges.

Blick von den Röpersdorfer Wiesen auf den Uckersee
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Sie fahren dann immer auf dem Radweg entlang, vorbei an der
Binnenfischerei, bis zum Stützpunkt der Wassersportler (ca. 1 km).
An der kleinen Kreuzung dort verlassen sie den Radweg und biegen nach
links ab. Es geht über einen schattigen Weg, der an der ehemaligen
Forellenmastanlage vorbeiführt. Ein Stück weiter endet der
Wald und es geht über ein Feld weiter.

Storch in Zollchow
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Sie gelangen nach Röpersdorf. Fahren Sie hoch zur Straße und
dann links auf der Straße durch den Ort. Kurz vor dem
Ortsausgang, wenn die Straße rechts abbiegt, fahren Sie geradeaus
weiter auf den (etwas holprigen) Feldweg. Sie kommen an einer
Erdbeerplantage vorbei, wo man zur Erntezeit die roten, saftigen
Früchte auch selbst pflücken kann. Von hier aus kann man weit
über die Felder auf den See schauen. Auf dem Feldweg geht es, an
mampfenden Kühen vorbei, bis nach Zollchow. Sie fahren durch
Zollchow hindurch und dann auf die Allee nach Potzlow.

Der hölzerne Roland in Potzlow
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Auf dieser asphaltierten, wenig befahrenen Allee geht es bis Potzlow.
Am Ortseingang biegen Sie links ab (dem gelben Punkt folgen) und
gelangen kurz darauf zu dem kleinen "Marktplatz". Dort steht eine
Nachbildung des alten Potzlower Rolands. Fahren Sie weiter durch den
Ort und dann links auf der Straße in Richtung Seehausen. Es geht
dabei ein Stückchen bergauf; oben werden Sie aber mit einem
interessanten Ausblick belohnt: Sie sehen dort drei Seen gleichzeitig:
den Unteruckersee, den Oberuckersee und den Großen Potzlowsee.

Der Mittelpunkt der Uckermark
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Dann geht es ein Stück bergab. Sie kommen am Mittelpunkt der
Uckermark vorbei, den Sie an einem "Gedenkstein" und einer
hölzernen überdachten Sitzgruppe daneben erkennen. Sie
überqueren den Kanal, der den Ober- mit dem Unteruckersee
verbindet, und gelangen kurz darauf nach Seehausen. Sie haben jetzt
etwa die Hälfte der Strecke hinter sich. In Seehausen gibt es zwei
Gaststätten, in denen man sich etwas ausruhen kann. Seehausen
selbst ist ein altes Fischerdorf; man sieht noch einige der niedrigen
Fischerhäuser. Am Ortsrand gab es früher ein inzwischen
versunkenes Kloster, von dem Taucher eine Reihe von Funden aus dem
Oberuckersee geborgen haben; man kann einige davon im Prenzlauer Museum
sehen.

Der Weg zwischen Seehausen und Seelübbe ist seit einigen Jahren
asphaltiert.
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Wenn Sie sich ausgeruht haben, fahren Sie durch Seehausen durch bis zum
Bahnübergang. Dahinter biegen Sie nach links ab. Am Bahnhof vorbei
geht es nun auf einem leicht bergigen, aber inzwischen asphaltierten
Feldweg bis Seelübbe. Sie haben hier immer wieder herrliche Blicke
auf den Uckersee, den Kanal und die weite uckermärkische
Landschaft.

Aussicht über den Uckersee nach Prenzlau
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In Seelübbe müssen Sie dann eine schwierige Entscheidung
treffen: Sie können durch den Ort hindurch fahren und dann links
in Richtung Prenzlau abbiegen; über eine etwas holprige
Straße gelangen Sie nach ca. 5 km nach Prenzlau und kommen dort
am "Marktkauf"-Einkaufszentrum heraus. Von dort müssen Sie dann
quer durch die Stadt zurück zum Bahnhof.

Damm durch den Schilfgürtel
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Sie können aber auch gleich hinter dem Ortseingang von
Seelübbe nach links abiegen. Nach 2 km auf einem Feldweg
überqueren Sie die Bahnlinie (klingeln, dann wird die Schranke
geöffnet) und sind dann am Uckersee. Sie halten sich rechts auf
dem Feldweg und kommen nach ca. 1 km an einen interessanten
Abschnitt: Auf einem vor einigen Jahren aufgeschütteten Damm
durchqueren Sie einen Schilfgürtel am Rande des Uckersees
(Naturschützer, keine Angst: Man darf dort entlanggehen, wenn man
leise ist und die Vögel nicht stört.). Sie sollten hier
schieben und die Augen offen halten; der Damm ist an einigen Stellen
etwas schmal. Dafür können Sie eine Unmenge Wasservögel
beobachten und vor allem hören.

Nicht Nessie, sondern die schwimmende Plastik einer Wasserlilie am
"Hoppe-Balkon"
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Nach ca. 1 km haben Sie den Damm überwunden und kommen auf einen
festen Weg. Wenn Sie diesem folgen, kommen Sie kurze Zeit darauf zum
Kap. Dort können Sie sich auf der Terasse bei einem herrlichen
Blick auf den See ein Bier oder ein Eis gönnen. Unterhalb der
Gaststätte ist auch eine Badestelle. Wenn sie dem Uferweg weiter
folgen, gelangen Sie schließlich an die Prenzlauer
Uckerpromenade. Wenn Sie wollen, können Sie dort noch in die
Seebadeanstalt gehen oder vom nahegelegenen Dampfer-Anlegesteg eine
zweistündige Rundfahrt mit dem Dampfer "Onkel Albert" unternehmen.
Ein paar Meter auf der Uckerpromenade weiter gelangen Sie zum
Ausgangspunkt Ihrer Rundfahrt um den See. Dort finden Sie auch den
sogenanten "Hoppe-Balkon" (eine Aussichtsplattform unterhalb der
Gaststätte "Kalli Walde"), von der aus Sie- nein, nicht Nessie,
sondern die Plastik einer Wasserlilie sehen können, die seit
einigen Jahren dort auf dem See schwimmt.
Sie haben ca. 35 km zurückgelegt und gelangen von hier aus durch
die Stadt zurück zum Bahnhof.