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Wolfshagen: Ein Ort aus Baudenkmalen
Denkmale kompakt- der Grenzort zwischen Brandenburg
und Vorpommern ist ein Anziehungspunkt für kulturgeschichtlich
Interessierte.

Schloßpark Wolfshagen
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In Wolfshagen atmet fast jedes Haus Geschichte. Es dürfte wohl
kaum einen zweiten Ort in Brandenburg geben, in dem auf so kleinem Raum
so viele Baudenkmale stehen.
Wolfshagen ist einer der Orte, dessen Einwohner sich Anfang der 90-er
Jahre für einen Länderwechsel nach Brandenburg stark gemacht
haben, zu dem der Ort über Jahrhunderte gehörte. Heute ist
Wolfshagen wieder ein "Grenzort" zu Mecklenburg-Vorpommern, so wie
früher auch; aus dieser Zeit künden noch die Zollhäuser.
Das Adelsgeschlecht derer von Schwerin hat das Antlitz des Ortes
geprägt. An dem nicht mehr erhaltenen Schloß befand sich ein
Schloßpark, der von Lenné Anfang des 19. Jahrhunderts zu
einem
Landschaftsgarten im englischen Stil umgestaltet wurde. Sehenswert sind
weiterhin die Burgruine mit dem Fangelturm der Familie von Blankenburg-
einst eines der mächtigsten Geschlechter in der Uckermark. Im Park
erinnert die Königssäule an die Aufhebung der
bäuerlichen Leibeigenschaft durch die Stein-Hardenbergschen
Reformen.
Weithin bekannt ist das alljährliche Rosenfest in Wolfshagen- wer
einmal nur die Hauptstraße des Ortes entlanggeht, wird erstaunt
sein über die zahlreichen Königinnen der Blumen, die dort
überall blühen.
Stadtinformation
Prenzlau, Friedrichstraße 2, 17291 Prenzlau; Tel.: (03984)
833952; Fax: (03984) 833954; e-Mail: stadtinfo@prenzlau.de